arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagramlogo-spe-kleinmailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blankTwitteryoutube
Inhaltsbereich

Engagiert in Nord

Ihre Wahlkreisabgeordnete in und für Hamburgs Norden

Im Hamburger Norden liegt der Wahlkreis Zehn, der sich von Langenhorn über Ohlsdorf, Fuhlsbüttel, Groß und Klein Borstel bis nach Alsterdorf erstreckt. Als Wahlkreisabgeordneter aus und für den Wahlkreis Zehn habe ich für die Anliegen aller Stadtteile ein offenes Ohr. Für die Stadtteilforen und Bürgervereine, die Sportvereine und Seniorentreffs, Kitas und Schulen, Bildungsträger und Sozialeinrichtungen. Nur wer die Menschen und ihre Anliegen kennt, kann sie in der Bürgerschaft vertreten

ALSTERDORF - zwischen Alster und der City Nord

Alsterdorf liegt an der namensgebenden Alster, die den Stadtteil von Nordost nach Südwest durchfließt. Alsterdorf wurde erstmals 1219 als „Alsterthorpe“ urkundlich erwähnt und gehörte seit dem 14. Jahrhundert abwechselnd zum Kloster Harvesterhude (dem späteren St. Johannis-Stift) sowie zum holsteinischen Amt Trittau und kam somit 1773 unter dänische Verwaltung. 1803 gelangte es im Tausch gegen Bilsen bei Quickborn endgültig in hamburgischen Besitz, womit die Stadt die letzte Gebietslücke ihres Alsterbesitzes schließen konnte. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Alsterdorf ein reines Bauern- und Handwerkerdorf mit weniger als 150 Einwohnern. Um 1860 erwarb der Pastor Heinrich Matthias Sengelmann, nach dem später eine Straße im Stadtteil benannt worden ist, eine Kate im Ort und gründete dort ein Heim für Behinderte, die heutige Evangelische Stiftung Alsterdorf.

FUHLSBÜTTEL - mehr als nur der Flughafen!

Unter dem Namen Fulesbotle wurde das seinerzeitige Dorf 1283 erstmals urkundlich erwähnt. Die Vorsilbe ful- heißt „schmutzig“ oder „sumpfig“ und bezieht sich auf die Lage an dem damals noch ungeregelten Lauf der Alster, durch die die Gegend häufig überschwemmt wurde. Es wird also eine Siedlung auf sumpfigem Gelände benannt.

Ortsfremde kennen Fuhlsbüttel meist nur wegen des dortigen Hamburger Flughafens, der schon lange ein bedeutender Arbeitgeber für die gesamte Region ist und seit Mitte November 2016 den Namenszusatz „Helmut Schmidt“ trägt. Das Herz des Stadtteils schlägt im Erdkampsweg. Die Einkaufsstraße ist lebendig, aber nicht hektisch und beliebter Treffpunkt bei den Anwohnern. Kleine Lebensmittelgeschäfte sowie günstige Discounter säumen die Flaniermeile.

GROß BORSTEL - Vom Flughafen zum größten innerstädtischen Moor

Groß Borstel ist ein ländlich geprägter, grüner Stadtteil mitten in Hamburg. Südlich des Flughafens gelegen findet sich dort ein Mix aus moderner Wohnbebauung, historischer Reetdach-Architektur und großen Vorstadtvillen, was dem Stadtteil einen unverwechselbaren Charme verleiht

Auf 26 Hektar Fläche hat sich eine einzigartige Flora und Fauna entwickelt. Besonders ist auch die Lage des Moors: mitten in Hamburg findet sich das größte innerstädtische Moor Mitteleuropas. Groß Borstel erhielt sich lange seinen ländlichen Charakter, der auch heute trotz der Innenstadtlage noch deutlich zu sehen ist. Da weite Teile des Stadtteils bis heute nahezu unangetastet blieben, versprüht Groß Borstel auch heute noch einen ländlichen Charme mit starker dörflicher Gemeinschaft.

KLEIN BORSTEL - zwischen der Alster und Europas größtem Parkfriedhof

Den charmanten Hamburger Ortsteil Klein-Borstel muss man einfach mögen. Er gehört formal zum Stadtteil Ohlsdorf (Bezirk Nord) und liegt eingebettet zwischen dem Alsterlauf und dem Ohlsdorfer Park-Friedhof – aber schon längst sind an der Wellingsbüttler Landstraße von der Stadt schon Stadtteilschilder mit „Klein Borstel“ aufgestellt.

Geologisch befindet sich Klein Borstel auf einem Geestrücken der letzten Eiszeit, der durch die Alster durchbrochen wird. Hierdurch ergibt sich eine Hanglage des Stadtteils zur Alster hin. Für Hamburger Verhältnisse ist Klein-Borstel – wie es der Name schon nahelegt – wirklich klein. In ihm wohnen lediglich rund 3.500-4.000 Menschen. Nicht umsonst nennt sich der Stadtteil liebevoll „Ein Dorf in Hamburg.“

LANGENHORN - mehr als nördlichster Stadtteil und schleswig-holsteinischer Nachbar

Der Name Langenhorn leitet sich von dem ehemaligen Landschaftsbild ab. Das Lange Horn war ein großer Laubwald auf einem langgezogenen Geestrücken im Gebiet des heutigen Langenhorn. Am 1. Januar 1913 wurde Langenhorn Stadtteil von Hamburg. In den 1920er-Jahren wurde unter Federführung von Fritz Schumacher in Langenhorn eine später nach ihm benannte Gartensiedlung mit Häusern für einige Tausend Arbeiter angelegt. Diese war nach 1933 eines der Zentren des anti-nationalsozialistischen Widerstandes vor allem der KPD aber auch der SPD.

Mit rund 45.000 Einwohnern auf 13,8 Quadratkilometern gehört Langenhorn eher zu den dünner besiedelten Stadtteilen des Bezirks Hamburg Nord - dabei hat Hamburgs grüner Randbezirk viel mehr zu bieten als die Nähe zu Schleswig-Holstein oder bezahlbare Mieten. An der Hohen Liedt im Norden Langenhorns betreibt der Hamburger Turnerbund von 1862 das Naturbad Kiwittsmoor. Dieses Freibad, das mit unbeheiztem Dunkelwasser aus einem eigenen Brunnen gespeist wird, wurde bereits 1934 eröffnet.

OHLSDORF - mehr als der weltgrößte Parkfriedhof

Ohlsdorf ist vor allem für eines bekannt: den größten Parkfriedhof der Welt. Während im Stadtteil etwa 15.000 Hamburger leben, haben auf dem Parkfriedhof inzwischen mehr als 1,4 Millionen Menschen ihre letzte Ruhe gefunden. Der Name Ohlsdorf, abgeleitet von Odelverstorpe, weist auf eine Dorfgründung in der Schauenburgischen Ära zurück. Neben dem Parkfriedhof als riesige grüne Lunge darf sich Ohlsdorf noch einer weiteren Naturschönheit rühmen: Der Alsterwanderweg führt am nicht kanalisierten Teilstück der Alster durch wunderbare Auwälder.